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  • AKD-Gaukelfire 2022: Reflexion, Vision und Feuershow in Fahrenwalde

    Das Gaukeljahr von AserKop Do war lang.
    Zeit uns zu feiern, zurückzuschauen und Ideen fürs nächste Jahr zu sammeln. Dazu trafen sich vom 02. bis 04. Dezember 2022 insgesamt 18 gaukelinteressierte AserKöppe im Alten Pfarrhaus in Brüssow. Wir spielten und schmausten miteinander. Und traten am 03.12. mit einer Feuershow auf dem Weihnachtsmarkt in Fahrenwalde auf.

    Blicke zurück und voraus

    In diesem Jahr gab es elf AKD-Auftritte, bunt verteilt zwischen Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Berlin. Eine Menge, um unsere Gehirne zu beschäftigen.

    Unter Anleitung von Juliane ergründeten wir, was uns beim Gaukeln 2022 am meisten motivierte, was wir richtig gut gemacht haben und was wir noch verbessern wollen. In einer Brainstorming-Runde erträumten wir uns, was 2023 neu entstehen soll, zum Beispiel gemeinsame Trainings, Wochendworkshops, bessere Kommunikation, ein Gaukelkatalog und eine Gaukeltournee.

    Neben der ganzen Reflexion ließen wir es uns einfach nur gutgehen.

    Wir haben uns großartig bekocht, Spiele gespielt, gequatscht und den Schnee und das Beisammensein genossen.

    Feuershow für Fahrenwalde

    Von der Visionsarbeit ging es direkt zu den Proben und dem Auftritt auf dem 7 Kilometer entfernten Weihnachtsmarkt in Fahrenwalde (Vorpommern-Greifswald). Im frisch gefallenen Schnee zeigten wir ein feuriges Nummernprogramm, das Eddy und Lilli zusammengestellt hatten.

    Die Mädels begannen. Emy spielte Snakes. Nori, Alina und Maya schwangen Fächer, Keulen und ihre Beine. Es folgten die Herren der Schöpfung: Barfuß und oberkörperfrei bekämpften sich Louis, Elias und Johannes mit und ohne Doppelstab. Henri, Lasse und John ließen bei ihrer Zirkusnummer mit Devilstick das Publikum kopfstehen. Lillis Tanz mit den Fächern bereitete den Boden für die Gruppenakrobatik von Mola, Klaus, Maya und Louis. Schließlich zeigte Nori, was sie mit ihren Poi so alles anstellen kann, und Jupp spuckte Feuer. Robi und Juliane kümmerten sich ums Tränken. Lilli sorgte für die Musik.

    Dem Publikum in Fahrenwalde danken: Juliane, Klaus, Maya, Nori, John, Lasse, Johannes, Mola, Robi, Henri, Louis, Elias, Lilli, Jupp, Emy sowie Koordinator Eddy und Fotograf Christoph.

    Geist von AKD am Brüssower See

    Nach dem Auftritt waren alle in Spielelaune. Am meisten aber Eddy, Mola, Emy und Lilli. Die hatten nämlich im Geheimen eine Nachtaktion ausgetüftelt.
    Bei vollkommener Dunkelheit ging es einmal um den Brüssower See und hinauf auf den Utkiek. Auf dem Weg dahin puzzelten die AserKöppe die Hinweise, die sie den Abend über erhalten hatten, zusammen, um dem Geist von AKD sein Feuer wiederzubeschaffen.

    Auf dem Utkiek angekommen stärkten wir mit Hilfe von Louis unser Vertrauen ineinander und dann erschien sie, der Geist von AKD, mit ihrer Botschaft:

    In den Augen leuchtet es
    Wo die Löschdecke befeuchtet ist
    Wie einzigartig ihr das Licht entzündet, wenn ihr euch zusammenfindet!

    In Klockow geboren, umhergezogen, gefunden, verloren
    Ich lebe in Leipzig, Berlin, Rostock, Hamburg, Wallmow, Neubrandenburg, Templin.
    Am Rand und in der Mitte, quasi Uckermark Brüssow, Gnevezow, sogar Hermannshagen!
    Bei Schweiß in der Hitze oder barfuß triefend im Schnee.
    Sind Aginav und Sinep entzückt, ist alles komisch, albern, seltsam, verrückt.

    Denn überall, wo AserKop auf Doling trifft, entspringe ich.
    Ihr streichelt den Muskelkater, zerfleischt den Rackelhahn, errichtet das Lager, entzündet das Feuer, badet und räuchert miteinander in Freundschaft!

    Gleich verlasse ich diesen Körper und lebe quietschkitschig wie Myzel in euren Mitochondrien und Herzen weiter.
    Ihr seid das Kraftwerk dieser Zelle.

    Witz und Fleiß
    Trank und Reis
    Spiel, Zank und Scheiß
    Wir sind der Geist
    Von aserkop
    AserKop
    ASERKOP

    *Lilli – als Sprachrohr für den Geist von AKD*

  • Sonne, Mond und Bären: AKD-Adventsgaukelei am Schloss Britz (Berlin)

    Am ersten Adventswochenende gaukelte AserKop Do auf dem Nordischen Märchen-Weihnachtsmarkt von Cocolorus Diaboli. Am 25., 26. und 27.11.2022 ließen 12 AserKöppe die Herzen der Zuschauer höher schlagen – mit Feuer, Akrobatik und der Suche einer Prinzessin nach ihrem bärigen Prinzen.

    Aufgeführt wurde eine AKD-Variation des Märchens „Östlich der Sonne und westlich des Mondes“. Konzipiert, koordiniert und organisiert haben hauptamtlich Emy, Lilli und Juliane.

    Dank unserer Fotografen Tim, Quatsch, Helene und Tina können wir die wendungs-, action- und gefühlsreiche Story dieses Mal in Bildern erzählen.
    Die Musik dazu hat Konny gemanagt – einen Eindruck davon bekommt ihr in den Videoclips (siehe unten).
    Achtet auch auf die Kostüme – vor allem den Bären – ein Werk von Lilli!

    Sie siegten.
    Emy strahlte. Die Trollprinzessin regte sich nicht mehr. (Klick hier für ein bewegtes Bild)

    Ein wundervolles, glückliches Ende, nicht wahr?

    Aber haben wir nicht jemanden vergessen?

    Ritter Elias, der Emy vorm Dieb gerettet und ihr Mantel und Pferd gegeben hatte, erreichte das Trollschloss zu spät. Er konnte nur noch zusehen, wie Emy mit Siggi davonschwebte. Er fühlte sich allein und war verzweifelt. Doch nicht allzu lange, denn …

    Die Trollprinzessin hatte sich wieder aufgerappelt und fand Ritter Elias ziemlich ansprechend.

    Einen Auftritt von AKD machen viele Menschen möglich.
    Dieses Mal danken möchten wir Dietmar und dem Marktvolk, die uns zu einer Unterkunft im Schloss verhalfen. Ein herzliches Dankeschön auch an Topsi vom Trümmerkutter und JP vom Smutje für die Versorgung mit Speis und Trank. Und last but not least danken wir dem Team der Wandelbühne für den perfekten Auftrittsort und die Nutzung ihrer Musikanlage.

    Dabei waren: Lilli, Flora, Ada, Lasse, Siggi, Eddy, Mola, Robi, Louis, Elias, Juliane, Emy und (nicht im Bild) Konny.

    Und weil es so schön war, gibt es hier nochmal einige Szenen als bewegte Bilder zu erleben:

    https://youtu.be/j60Y2MAZxKk
    https://youtu.be/27ckv1o370s
    https://youtu.be/hNdqB1uuMSg
    https://youtu.be/uV63-MgMIEQ
    https://youtu.be/h4-rU8P77Sc
  • Herzerwärmend: AKD-Gaukelshow zum Sankt-Martinstag in Berlin

    Am 11.11.2022 feierte die Kita Luna Sternenstaub in Berlin den Sankt-Martinstag. Zu diesem Anlass erweckte AserKop Do die Geschichte des Heiligen Martins mit Feuer und Gaukelei zum Leben.

    Das Team war klein aber fein. Eddy und Otter hatten den Auftritt angeregt. Emy fungierte als Koordinatorin und Regisseurin. Auf der Bühne erschien sie als Schnee. Durch das Schneegestöber ritt Sankt Martin – dargestellt von Kay – auf seinem treuen Ross Otter. Der frierenden Bettlerin Lotte gab Martin legendengetreu die Hälfte seines Mantels. Und Naomi verkörperte den flammenden Glauben Martins.

    Die Kita-Kinder und Eltern waren hingerissen. Und wir danken Lee von der Kita für ihre tolle Unterstützung an der Musikbox!

  • Auf verschlungenen Pfaden in den Zauberwald: Gruselige Halloween-Feuershow in Berlin

    Halloween. Gruselzeit. Perfekt für eine Feuershow von AserKop Do. Diese war das Highlight beim Gruselmarkt des FEZ-Berlin am 31.10.2022. Vor ausverkauftem Haus und schrecklich schön verkleidetem Publikum zeigten 14 AserKöppe, wie grausig es sein kann, wenn man nicht dazu gehört – und wie schön, wenn man dann doch seine Heimat findet.

    An diesem Halloween-Auftritt waren sage und schreibe vier Generationen von AserKöppen beteiligt: vermittelt von Urgestein Anne, angebahnt von Lilli, begleitet von Lotte und durchgeführt von unseren vielen begabten Neuzugängen, die seit diesem Jahr aktiv sind. Zu sehen waren sie zum Beispiel in Klockow, Penzlin und Zinnowitz.

    Mit vollem Einsatz an Halloween dabei: Lotte, Nori, Henri, Eddy, Emy, Lenia, Lasse, Wilma, Kay, Lilli, Flora, Otter und Elias (nicht im Bild: Tränker Jupp und Fotografin Luka)

    Federführend in puncto Story waren auch dieses Mal wieder Lilli und Emy. Nori, die an diesem Tag Geburtstag hatte, war die Hauptperson im Stück: ein Mensch, der sich in einen düsteren Zauberwald verirrt und schließlich von den dort lebenden Hexen, Zombies, Geistern und Kobolden feurig gekrönt wird.

    Was die AKD-Hexen und -Geister so drauf hatten, könnt ihr hier am Beispiel von Lenja und Elias in bewegten Bildern sehen:

    https://youtu.be/x8Bf9C1Q3qs
    https://youtu.be/Rbp9cr1MBUs
  • „Kichernde Feen mit Flammen im Blut“: AKD gaukelt beim Zinnowitzer Feenfeuer

    Atmosphäre. „Lichtkunst trifft Dichtkunst“: Das Zinnowitzer Feenfeuer im Oktober 2022 war ein Fest der Sinne und feurige Feen von AserKop Do waren dabei.
    Bei bestem Wetter konnte das große Publikum auf der Zinnowitzer Promenade Akrobatik, Feuer- und Schauspielkunst in einem eigens für Zinnowitz geschriebenen, wendungsreichen Feenstück genießen. Als besonderes Highlight wurde die Gaukelei durch Live-Gesang und Gitarrenspiel untermalt.

    Die Musiker waren Emy und Lasse und, was sie darboten, war selbstverständlich Elfenlyrik: Jupp und Emy hatten den Song „Feuertänzer“ von Konny Kleinstkunstpunk umgetextet. Dazu gab es flammende Jonglage, Poi-, Fächer- und Stabspiel und Pyramiden aus allen fünf Elfen, Emy, Elias, Jupp, Lilli und Lasse. Dann noch Musik aus der Box von Lilli – und schon war der Zauberwald perfekt.

    Ganz tief im Wald, auf einer Lichtung
    Hab‘ ich’s erlebt,

    und erst vor Kurzem
    da fand so etwas Unerhörtes statt.

    Schillernde Flügel, wehendes Haar,
    Magische Wesen mit glockenhellem Klang.
    Kichernde Feen
    Mit Flammen im Blut
    Der ganze Wald von ihren Bewegungen gebannt.

    Dann ham sie sich in ihrem Tanz gedreht.
    Dann war die Sehnsucht wieder da.
    Und wenn Musik zum Geschichtenlied erklingt,
    Die das Feuer mit sich bringt,

    Dann ist die Welt … so sonderbar.

    Mit gekränktem Stolz, gebrochenem Herzen
    Macht das Geschöpf sich auf den Weg in finstrer Nacht.
    Durch dunklen Zauber, erlangt er die Macht
    Die, die ihn verlachten, zu zerstören.

    Und sanfte Stimme wird zu Getöse,
    Als ein Unhold aus der Asche erwacht.
    Zur Flucht getrieben durch seine Rage. Einst war er ihrer, was hat ihn so weit gebracht?

    Sein kaltes Herz beginnt zu schlagen,
    Als sein Schwert im Kampfe seine Liebste traf.
    Die Reue führt ihn zurück zum Guten
    Aus Verzweiflung durch die ungeheure Tat.

    Zu ihrer Rettung, komm‘n sie zusammen.
    Unschuldige Seele wie die Blume erblüht.
    Augen voll Leben. Sie ist erwacht.
    Die Liebe in den Herzen erglüht.

    Es war zauberhaft. Auch durch Profi-Tränker Siggi, dank dem sogar explodierende Feuerschalen oder brennende Elfenmäntel ins Bild passten.

    Herzlich bedanken möchten wir uns bei Frau Dierkes von der Kurverwaltung des Ostseebades Zinnowitz. Sie hat unsere Gaukler*innen vor Ort allumfassend unterstützt – inklusive einer tollen Unterkunft und Frühstück. Danke!

  • Feuriges Ränkespiel: AKD gaukelt auf dem 17. historischen Apfelfest in Potsdam

    Das Echo war überwältigend positiv: Die aserköppische Gaukelei rund um den Apfel begeisterte sowohl die Besucher als auch die Schausteller auf dem historischen Oktober-Markt von Cocolorus Diaboli in Potsdam. Zum einen lag das sicher am märchenhaften Apfel-Stück, das Lilli und Louis extra entwickelt hatten. Zum anderen bezauberten das Können und die Freude der zwölf Aserköppe auf der Bühne.

    Mit dem Auftritt beim Burgfest Penzlin hatten wir das Cocolorus-Team bereits für uns eingenommen. Beim zweiten Engagement standen wir sogar im Programm. Vom 1. – 3. Oktober 2022 führten wir unser Apfeldrama insgesamt viermal auf dem Gelände des BUGA Volksparks auf.

    Die Zutaten: Königin Emy mit hohen Ansprüchen auf der Suche nach einem Gemahl. Ihre Schwester Lilli, die auch gern Königin wäre. Und ein Opa Louis, dem jedes Mittel recht war, um König zu werden. Dazu ein Drache, ein Fischer und viele Bewerber um Emys Hand.

    Herold Jesus tat es kund: Emy entschied sich nicht für den jonglierenden Lasse, den Peitsche schwingenden Jonathan oder den mit Hilfe von Ray und Otter angetretenen Louis, sondern für den Schönling Elias.

    Nun vergifteten Louis und Lilli einen Apfel, von dem Elias aß und in einen magischen Schlaf fiel. Darauf machte Emy sich auf den Weg, um das heilende Drachenfeuer zu finden – und verliebte sich in Drachen Eddy.

    Am Ende wurde aber alles gut. Es gab eine Doppelhochzeit, das Volk war zufrieden, das Publikum glücklich, bis Dummling Elias den Apfel wiederfand…

    Und die Moral von der Geschicht: Iss den vergift’en Apfel nicht. Denn es könnte besser sein, genießt du ihn als Apfelwein.

    Backstage legten Naomi und Ray Musik auf. JD und Lasse tränkten und löschten das Feuerequipment. Jonathan machte den Auftritt möglich, indem er Zelt und Kostüme herbeischaffte und die Musikbox stellte. Und Lotte verdanken wir die tollen Fotos. Danke!

    Herzlich bedanken möchten wir uns auch bei Jesche Madai von der Wandelbühne, dank dem wir jetzt unglaublich gut mit Musik ausgestattet sind.

    Zum Nacherleben gibt es hier das Stück in Bildern:

  • „Zeit dem Srifty“: Das AKD-Sommercamp 2022

    Zu Beginn fühlte sich das 18. Sommercamp von AserKop Do eigentlich ganz normal an. Ein Termin in den Sommerferien: 23.07. bis 05.08.2022. Das Programm wie immer: 11 Tage lang von 8 bis 18 Uhr Sport und Spiel. Der Ort auch bekannt: Gnevezow in der Mecklenburgischen Seenplatte.
    Okay, die Corona-Beschränkungen waren vorbei und dadurch waren mehr Leute da als in den letzten beiden Jahren. Okay, der Schein war ein Stock. Und okay, von den drei Camp-Leitenden war einer eine Leiterin.

    Aber die ganzen Nudel-Metaphern, Teigwaren-Anspielungen und Pasta-Witze waren schon seltsam. Und nach ein paar Tagen tauchten die weißgekleidete „Baka-Jin“ und der schwarzgewandete „Meiwaku-Jin“ auf. Die hatten sehr spezielle Vorstellungen von Training. Aber wer hätte da ahnen können, dass das Camp auf einen Showdown mit dem leibhaftigen Nudelmonster hinauslaufen würde?!

    Die verbindende Kraft von Spaghetti

    Am Anfang stand die Frage: Was willst du in den 11 Tagen des Camps erreichen? Jeder Doling entschied für sich, ob er*sie in Kampfsport, Fitness oder (Theater-)Kunst besser werden wollte. Oder in allen dreien. Das Training in den Kategorien war AKD-typisch vielfältig, Rennen, Bodenkampfeinheiten, Akrobatik usw. usf.

    Zusätzlich gab es Spezialtage und Aktionen, die die Dolinge auf andere Weise forderten: Shaolintag, Schweigetag, Tempelstempeltag, zwei Nachtaktionen und der Piraten-Wasserspieltag.
    Die Erfolge jedes Dolings verewigte Tom mit seinem Lötkolben auf dem individuell gestalteten Stock-Schein.

    Weil das alles noch nicht reichte, gab es das „Ver(wirkliche)Di(ch)Sel(bst)“.
    Heißt, in jeder freien Minute trainierten die Dolinge an einem selbst gesetzten Ziel. Es wurden Klimmzüge gemacht, jongliert und gebeatboxt. Ein paar Dolinge drehten sogar einen Filmtrailer!

    Und natürlich ging es um Teamwork. Die großen Ziele erreicht man schließlich nur gemeinsam. Ziele, wie sich im Unterarmstütz ganze Seiten unzusammenhängenden Text zu merken und an anderer Stelle korrekt wiederzugeben. Erfolgreiche Kommunikation war wichtig – siehe den während des Camps hundertfach rezitierten *heiligen Satz*. Empfangen aus göttlicher Quelle wurde er in Stille von Doling zu Doling übermittelt, wobei er zum Glück nur unwesentliche Modifikationen erfuhr.

    Am Ende waren die Dolinge perfekt darauf vorbereitet, der aberwitzigen, nudligen Kreatur, die „… am Schnittpunkt von Nichts und Sein entstand[en war]…“ (Heiliges Buch der Jin, S. 699), entgegenzutreten. In der epischen Schlacht mit dem Nudelmonster funktionierten sie als Einheit, vertilgten 11 Kilogramm Spaghetti bis zur Mitternachtsstunde und bewahrten so die Welt vor der Durchnudelung. Der heilige Satz bewahrheitete sich: Als Team waren sie würdig.

    Teamwork bei Leitern und Halbleitern

    Ausgedacht hatten sich das (fast) alles Tom, Lilli und Louis. Sie leiteten das Camp, hielten die Dolinge bei Laune, trainierten mit und sorgten durch ihre Wandelbarkeit für zahlreiche Wow-Momente. Insgesamt verkörperten sie neben ihren eigenen Personen 10 weitere Rollen. Ganz großes Kino … äh, großer Sport… äh, großes Theater! Wir freuen uns auf das nächste Jahr!

    Neben den Leitern haben zahlreiche Helfer*innen das Camp zu einem Erfolg gemacht. Da war Christoph, der Spenden und Leute kutschierte, als wertvoller Motivator wirkte und Extra-Challenges nach Trainingsschluss organisierte (Testosteron Turniere). Da waren Salome und Lotte, die immer ein offenes Ohr für die Dolinge hatten. Da waren Jupp und Siggi, die die Dolinge im Schauspiel und Gaukeln fit machten. Da waren Lukas und Nikolaj, die Rollen- und Boxtraining gaben. Und da waren die drei Halb-Leiter, die besonders viel Verantwortung trugen: Ada, die die Yoga-Sessions und die Erste Hilfe übernommen hatte, Mola, der Kampfeinheiten anleitete, und Daniel, der nicht nur den fantastischen Wasser-Wander-Piraten-Tag organisiert, sondern auch das Abschluss-Kampfturnier entworfen hatte. Von Dolingen für Dolinge. Das ist der wahre Geist von AKD!

    Die Show zum Camp: Eine krabblige Sache

    Am Do-It-Yourself-Day zeigten die Dolinge, was sie auf der Bühne können.

    Ein Highlight des Sommercamps war die von den Campteilnehmern aufgeführte Gaukelshow. Dieses Jahr hatten Lotte und Jupp die Koordination der ca. 30 beteiligten Dolinge übernommen. Sie inszenierten eine neue, an Höhepunkten und Verwicklungen reiche Version des AKD-Klassikers „Feuer- vs. Krabblervolk„.

    Es gab Feuer in jeder erdenklichen Form, Schauspiel, Akrobatik in Bewegung sowie kleine und große Standakrobatiken. Jede*r Campteilnehmer*in hatte seinen bzw. ihren Moment, um auf der Bühne zu glänzen. Das Heimpublikum war entsprechend begeistert und füllte großzügig unseren Hut.

    Der Auftritt war so motivierend und inspirierend, dass er als Grundlage für die AKD-Gaukelshow beim Folklorum 2022 diente.

    Dankeschön!

    Wie schon im letzten Jahr möchten wir uns an dieser Stelle ganz herzlich bei Manuela bedanken. Sie hat uns während des gesamten Camps mit großartigen, nachhaltigen Abendessen versorgt und die eine oder andere besondere Leckerei herbeigezaubert. Zusätzlich fanden durch sie Geld- und Lebensmittel-Spenden aus der Region den Weg zu uns.

    Danke, Manuela!

    Für ihre finanzielle Unterstützung unseres Sommercamps 2022 möchten wir danken:

    Ebenso herzlich bedanken wir uns für die Lebensmittel-Spenden von:

    Last but not least danken wir auch Lukas auf dessen wunderschönem Gelände in Gnevezow die Dolinge campieren, trainieren und feiern durften. Auch der Arbeitseinsatz bei dir hat viel Spaß gemacht, wie man sieht:

    Was bleibt?

    Die Gewissheit: „… als Team sind wir würdig“.

  • Feuer überwindet Grenzen: AKD gaukelt auf dem 29. Folklorum

    Unsere jungen AserKöppe haben Lust auf Akrobatik, Feuer und das Erzählen kurioser Geschichten. Dafür boten ihnen die 29. Turisedischen Festspiele auf der Kulturinsel Einsiedel die perfekte Bühne. Am 03. September erfreuten sie Volk und Fans von Turisede mit einer feurigen Akrobatik-Show am Ufer der Neiße. Passend zum Auftrittsort an einem der Grenzflüsse zwischen Deutschland und Polen hatte Emy ein Stück entwickelt, in dem es um die Überwindung von Grenzen ging.

    Eigentlich wollte Feuerkönig Louis nur seine Tochter Emy unter die Haube bringen. Sein ganzer Hofstaat legte sich ins Zeug: Flora und Eddy mit Pois, John mit Devilsticks, Lasse mit brennenden Jonglierbällen und Mola als treuer Hocker. Doch die Prinzessin wollte sich nicht mit Feuer-Prinz Johannes abfinden, lief davon und traf auf einen Krieger der Krabbler, Elias. Der gefiel ihr sehr und ihr Feuer ihm. Auch die Krabbler Wilma, Henry, Robi, und Maya fanden, dass das Feuer ihre Akrobatik perfekt ergänzte. Mit Hilfe von Mola und Lene, die extra aus dem Publikum kam, konnte sogar der Feuerkönig davon überzeugt werden, dass beide Völker zusammengehören. Und nachdem sich Feuerprinz und Krabblerkrieger noch gegenseitig auf die Mütze gegeben hatten, stand der gemeinsamen Party nichts mehr im Wege.

    Nur auf dem Foto unscharf: AserKöppe beim Auftritt am Neißeufer.

    Dafür, dass die komplexe Story rüberkam, sorgte unser Erzähler Jupp. Zusätzlich setzte Kaspar als DJ die einzelnen Nummern musikalisch in Szene. Und Konrad und Ole tränkten und löschten backstage, was das Zeug hielt. Danke, Jungs!

    Und hier die etwas verschwommenen, aber sehenswerten Fotos der Show:

  • Florian, Ägypten & Black or White: „AKD macht Schule“ in Waren (Müritz)

    Teamwork. Tut gut. Ist extrem gefragt und war unser Auftrag für die Arbeit mit den drei 10. Klassen der Regionalen Schule „Friedrich Dethloff“ in Waren (Müritz). Das Timing war natürlich kein Zufall, denn als wir auftauchten, war für die sechzig Schüler*innen gerade ihr letztes Schuljahr angebrochen. Nur noch wenige Monate also, bis sie ins wahre Leben entlassen werden würden.

    In einer Art Probelauf konnten sie mit uns ausprobieren, wie es ist, in sehr kurzer Zeit gemeinsam etwas auf die Bühne zu bringen. Sie bewältigten Aufgaben, für die es keine Lehrbuchlösung gibt, und ließen ihre Kreativität zum Thema „Andere Welten“ spielen.

    Es klappte! Nach nur drei Tagen erfreuten wir uns an den äußerst unterhaltsamen Aufführungen der Gruppen „Florian“, „Ägypten“ und „Black or White“.

    Wie kam es dazu?

    Am ersten Tag versuchten sich die Schüler*innen in zufällig zusammengestellten 10er-Gruppen an individuellen Aufgaben wie Jonglage und Bühnenpräsenz. Oder sie arbeiteten im Team, um z.B. eine Brücke aus einem Blatt Flipchart-Papier zu bauen. Am zweiten Tag fusionierten wir die 10er- zu 20er-Gruppen, die mit unserer Unterstützung ein Bühnenstück entwickelten. Komplett mit Story, Musik, Kostüm und Showeinlagen. Am dritten Tag ging es schon auf die Bühne – vor den anderen 20er-Gruppen, ihren Lehrer*innen und uns als Jury.

    Für jeden Auftritt haben wir die Show-wo-manship (Lilli), die Qualität der gezeigten Elemente (Theresa), die Story (Lao), die Disziplin hinter der Bühne (Siggi) und die Zusammenarbeit (Juliane) bewertet. Und wir waren stolz darauf, was in drei kurzen Tagen entstanden ist! Auch die Lehrer*innen und die Schulleiterin waren überrascht und begeistert.

    Im Feedback gaben die Schüler*innen an, dass sie selbst ihre Darbietungen überwiegend gut (Note 2,0) gefunden haben. Wir freuen uns sehr über eure vielen „Weiter So!“s und die konstruktiven Hinweise für zukünftige „AKD macht Schule“-Projekte!

    Ganz herzlich bedanken möchten wir uns bei den Lehrer*innen Silke, Ludwig und Stefanie für ihre Unterstützung vor, während und nach dem Projekt!

    Finanziell hat der Förderpreis des Marktplatzes für Kultur und Schule in MV die drei Kooperationstage (16. – 18.08.2022) an der Dethloffschule möglich gemacht. Auch hier nochmal ein großes Dankeschön!

  • Christen, Heiden und die Liebe: AKD gaukelt auf dem 29. Burgfest in Penzlin

    Beim ersten Auftritt von AKD auf einem Markt von Cocolorus Diaboli ging es um die ganz großen Gefühle. Auf der Burgwiese der mittelalterlichen Burg Penzlin lösten neun AserKöppe den Konflikt zwischen Christen und Heiden auf ihre Weise: Mit Feuer, Herzblut und einem gemeinsamen Gang in die Taverne.

    Am 20. und 21. August belebte AserKop Do das Markttreiben auf dem Penzliner Burgfest um eine emotionale Show. Wir wollten zeigen, was in uns steckt, denn als Belohnung winkte das Engagement für einen weiteren Markt.

    Lilli bereitete dem Krieg zwischen Heiden- (Jonathan) und Christenpriester (Louis) die Bühne. Die schlugen sich Feuer und Wasser um – und in – die Ohren. Unterdessen trug sich Königin Ada mit der Absicht ihre Tochter Emy mit dem bombastisch selbstbewussten Ritter Johannes zu vermählen. Doch ach! Emy lief davon und begegnete dem feurigen Heidenkrieger Elias. Der überzeugte sie davon, Teil seiner überaus akrobatischen Dorfgemeinschaft zu werden. Und als Königin und Priester Emy zurückholen wollten, erlag die eine dem charismatisch-akrobatischen Heidenfürsten Daniel und der andere den Verlockungen des Feuers. Und Ritter Johannes? Der ließ die Hochzeit Hochzeit sein und kehrte in die Taverne ein.    

    Unser Einsatz hat sich gelohnt: Wir können auch auf einem der nächsten Cocolorus-Märkte gaukeln, dem 17. historischen Apfelfest in Potsdam (1. bis 3. Oktober 2022)!

  • Das Einmaleins der Zauberei: „AKD macht Schule“ in Lubmin

    An der schönen Ostsee ging das Projekt „AKD macht Schule“ im Juni 2022 in die zweite Runde.
    Eine Woche lange lehrten wir die 7. Klassen der Regionalen Schule „Am Teufelstein“ Lubmin die Künste der Zauberei, der Verwandlung und des akrobatischen Fliegens und testeten ihre Teamfähigkeit in zahlreichen Spielen. Mit Erfolg, denn am Ende einer Woche besiegten sie nicht nur die „dunklen Mächte“, sondern bewerteten das Projekt im Schnitt auch mit der Note „gut“.

    Bereits Ende September 2021 hatten wir auf einer Netzwerkveranstaltung der Fachstelle Kulturelle Bildung MV den Kontakt zur Schule hergestellt. Daraus entstand die Idee, die Schüler*innen ihr Schulgelände und Lubmin eine Woche mit anderen Augen betrachten zu lassen – nämlich mit denen von Zauberlehrlingen in einer wichtigen Mission. Die Projektidee überzeugte auch die Jury des Marktplatz für Kultur und Schule in MV und wir gewannen einen Förderpreis. Hurra!

    Zusätzlich stellte das CJD Nord (Insel Usedom-Zinnowitz) im Rahmen des Projektes „Jugend stärken im Quartier“, gefördert vom ESF und verschiedenen Ministerien des Bundes, weitere finanzielle Mittel zur Verfügung.

    Inspiriert vom Sommercamp 2021 wollten wir, dass die ganze Woche wie ein einziges Spiel mit mehreren Teilspielen funktionieren sollte. Die inhaltliche Planung nahm daher mehrere Monate in Anspruch, aber wir Trainer*innen waren stolz auf unser Werk. Und gespannt, wie es ankommen würde.

    Um 7:20 Uhr am 20.06.2022 ging es los. Unsere 36 Zauberlehrlinge waren zunächst eher skeptisch. Aber mit jedem Tag waren sie mehr im Spiel. An den verschiedensten Orten in der Schule und der Stadt rappten sie Zaubersprüche, tanzten den Neptuntanz, improvisierten auf der Bühne, formierten sich zu Pyramiden, lösten Rätsel und gewannen dabei Lebenspunkt um Lebenspunkt. Und am Ende der Woche halfen sie dem „dunklen Lord“, das Licht wiederzufinden.

    Ganz herzlich bedanken möchten wir uns bei Anke, die maßgeblich dazu beigetragen hat, dass wir das Projekt finanzieren und wie geplant durchführen konnten. Danke, Anke! Außerdem danken wir den Sportlehrer*innen, die ihre Turnhalle während des Projektes mit uns geteilt haben. Und ein letztes großes Danke geht an Georg Klimmek, der die ganze Woche mit uns verbracht hat und dabei auch in die eine oder andere Rolle geschlüpft ist.

    Und hier kommen die Fotos:

  • Neue alte Flamme: Feuershow beim Dorffest in Klockow

    In Klockow hat für AserKop Do alles begonnen. Bis 2015 war es der Austragungsort des AKD-Sommercamps und schon beim allerersten Camp 2005 spielte das Schwimmbad in Klockow eine wichtige Rolle.
    Beim ersten Dorffest in Klockow nach der Corona-Pause war AKD mit dem Urgestein Mola, einer neuen Generation von Gauklern und einer feurigen Show dabei.

    Am 16. Juli 2022 um 22 Uhr betraten die AserKöppe eine AKD wohlbekannte Bühne, nämlich die Fläche hinter der Schule in Klockow.

    Im Schein des Feuers bewunderte das Publikum, wie aus Mola und den anderen AserKöppen verschiedene Pyramiden entstanden. Außerdem spielte Johannes Feuerstab, John Flowerstick an der Feuerschale, Emy und Eddy brenndende Pois und Jonathan sowieso alles Feurige: Poi, Doppelstab und Keulen. Nicola und Lasse kümmerten sich um die Musik, das Anreichen und Ablöschen. Als Finale ließ Eddy mit einem umgebauten Sparkling Staff die Funken fliegen und Jonathan tanzte mit den Snakes.

    Wir sind Feuer und Flamme für eure nächsten Auftritte!

    Ein kleiner Eindruck vom feurigen Poispiel von Eddy, Emy und Jonathan (aufgenommen vom Emys Vater).
    Auch im NORDKURIER wurden die Feuerartisten und ihre spektakuläre Show erwähnt.
  • Im Zeichen der Gaukelei: HimmelfahrtsKop Do 2022

    Das Himmelfahrts Kop Do 2022 widmeten wir der Gaukelei – und zwar auch den Schritten, die hinter der Bühne passieren. Vom 26. bis 29. Mai trafen sich Jung- und Altgaukler*innen in Gnevezow, um die Zukunft der Gaukelgruppe von AserKop Do zu planen. Außerdem gab es einen Arbeitseinsatz für Gnevezow und wir probierten Spiele für „AserKop Do macht Schule“ aus.

    Für die Gaukler*innen: Die Liste mit den Auftritten, den sicher bzw. vielleicht beteiligten Leuten und das Flip mit den Schritten zur Auftritts-Organisation findet ihr hier.

    Gaukelauftritte für AKD zu organisieren ist eine Kunst, die viel Wissen und Einsatz erfordert. Dieses Jahr ist diesbezüglich ganz besonders, da nicht eine Person alle Fäden in der Hand hat, sondern ein ganzes Netz von Personen beteiligt ist.

    Beim Gaukel-HiKoDo haben wir besprochen, wie Auftritte generell geplant werden und welche in 2022 möglich sind. Zunächst haben sich die Organisationsprofis Lilli, Mola, Louis und Siggi begleitet von Juliane über das grundlegende Vorgehen ausgetauscht. Dann kamen die motivierten Junggaukler dazu (Wilma, Henry, Lasse, John, Vincent, Nicola). Wissen wurde geteilt, viele Fragen gestellt und beantwortet. Großartig war die Materialsammlung, die Lilli dazu erstellt hatte. Käfer, Spinne und Regisseur sind uns nun allen ein Begriff.

    Danach ging es gleich in die konkrete Planung und das Üben für den Gaukelauftritt in Klockow am 16. Juli.

    Für die Bewegung zwischendurch sorgten Daniel und Siggi, die mit den Gauklern und Gnevezowern das „Wasserspiel“ und das Endspiel für das „AKD macht Schule“ Projekt in Lubmin ausprobierten.

    Und natürlich haben wir auch gut gegessen und viel gespielt. Siehe Fotos 🙂

  • 1. AKD-Mitgliederversammlung in 2022

    Am 14.05.2022 fand die erste Mitgliederversammlung von AserKop Do in 2022 statt. Austragungsort war Gnevezow. Es wurde gut gegessen und gezubert – und natürlich die Aktionen für 2022 geplant.

    Im Folgenden könnt ihr nochmal die wichtigsten Punkte lesen und Fotos angucken:

    1. Dieses Jahr findet das AKD-Sommercamp vom 23.07. – 05.08.2022 statt. Die Anmeldung ist offen.
    2. Der AKD-Vorstand besteht aktuell aus Louis (Vorsitz), Markus und Mola.
    3. Gaukeleien werde dieses Jahr von einem Netz an Personen organisiert. Siehe dazu auch den AKD-Ausblick für 2022.
    4. Es gibt 2022 drei Aktionen von „AKD macht Schule“.
    5. Es gibt die ersten Fotobücher von AKD.

    Wer genau wissen möchte, was wir beschlossen haben, kann ins Protokoll schauen.

  • Kulinarische Weltreise für unsere Küchenfee

    Das Sommercamp 2021 wäre ohne sie nicht dasselbe gewesen: Manuela hat uns grandios bekocht und geholfen Spenden zu sammeln. Deshalb war es klar, dass wir uns für die Feuershow, die sie sich zu Ihrem Geburtstag gewünscht hat, etwas Besonderes einfallen lassen würden. Wir entführten Manuela und ihre Gäste auf eine feurige, kulinarische Reise um die Welt.

    Louis, Mola, Hermann und Jonathan kochten, brieten und sautierten mit Devilstick, Feuerschwert, Poi und allem anderen, was man anzünden kann. Es ging von der Streetküche in Thailand, in die Sushi Bar, an den Dönerspieß bis zur französischen Haute Cusine. Und auch die sehr (partner-)akrobatischen Königsberger Klopse durften nicht fehlen. Lisa und Juliane hatten als Küchenhilfen angeheuert.

    Fotos vom Auftritt selbst haben wir leider nicht. Wir waren alle auf der Bühne. Aber hier bekommt ihr noch ein paar Eindrücke von den Proben und der unglaublich guten Verköstigung.

    Es war uns ein Fest und wir freuen uns auf das Sommercamp 2022 mit dir, Manuela!

  • Louis berichtet: Das 33. Oster-Kloster-Fest von Spilwut wieder mit Aserkop Do

    Über Ostern, vom 14. – 18. April 2022, fand das beliebte Mittelalter-Spectaculum wieder statt. Diesmal nicht direkt in Chorin, sondern an einem neuen Spielpatz, aber mit toller Stimmung und auch wieder mit Aserkop-Do als Gauklerbande.
    Wir haben mehrere Rollen bei den Theaterstücken besetzt und die Besucher auch mit einem eigenen Stück unterhalten. Nach einem etwas regnerischen Donnerstag und Freitag wurden wir für den Rest des Osterfests mit schönstem Wetter beschenkt.

    Aufgeführt haben wir eine neue Version von „Captain Back Jarrow“. In einer mit vielen lustigen Gags gefüllten Taverne stellte der Captain sich eine neue Mannschaft zusammen und stach mit einem frisch zusammengezimmerten Schiff in See, um das Seeungeheuer zu füttern – mit der Schiffsbesatzung.

    Es waren wieder viele Aserköppe mit einiger Fluktuation am Werk. Unter anderem waren in Chorin: Mola, Robi, Lasse, Fabian, Emmi, Eddy, Fussel, Johannes, Elias, Kasper, Nicola und Louis. Zudem hatten wir weitere tolle Unterstützung: JP und Lene, die auch aufgetreten ist, haben für uns eingekauft und Köstlichkeiten aus Wild und Gemüse über dem Feuer zubereitet. Monique und Aimee sind über den Markt zu uns gestoßen und haben unser Stück kurzerhand mit tollen Einlagen bereichert. Genau wie Nique, die bei der Feuershow dabei war.

    An dieser Stelle auch noch einmal einen großen Dank an Mola und Jonathan für den Auf- und Abbau mit allem was dazu gehört.

    Es war wirklich schön, so viele bekannte Gesichter zu sehen, und es war ein erfolgreicher Auftakt in die Gaukelsaison 2022.

  • Geschützt: AKD-Ausblick für 2022 (aktualisiert: 12.10.2022)
    Der Inhalt ist passwortgeschützt.
  • Das war 2021 mit Aserkop Do

    2021 waren wir von AKD ziemlich aktiv, ob trotz oder wegen der Pandemie ist vermutlich gar nicht so wichtig. Hier findet ihr einen Rückblick in Bildern.

  • Erste hybride Mitgliederversammlung von AKD

    Am 13.11.2021 fand die 2. Mitgliederversammlung von AserKop Do statt. In Gnevezow, aber zum ersten Mal überhaupt parallel per Videochat. Es ging ganz gut. Auch zwischenzeitliche Funklöcher haben wir gut überstanden. Und wir haben Holz gemacht.

    Das Protokoll geht in den nächsten Tagen rum. Wer die wichtigsten Punkte jetzt (nochmal) lesen möchte, kann das im Folgenden:

    1. Das nächste AKD-Sommercamp findet vom 23.07. – 05.08.2022 statt.
    2. Zusätzlich zum Mail-Verteiler gibt es jetzt eine Messenger-Gruppe bei Signal, über die wir uns vernetzen und Informationen teilen können (Name: AserKop Do).
    3. Wir suchen eine*n neue*n Organisator*in für unsere Gaukelgruppe.
    4. „AKD macht Schule“ plant 2022 an sechs Schulen in MV Projekte durchzuführen.
    5. Unser Budget erlaubt es uns auch 2022 tolle Aktionen mit und für euch durchzuführen.

    Mehr im Protokoll, der Gruppe bei Signal, per Mail oder wenn wir uns wieder sehen 🙂

  • „Ich wusste gar nicht, dass ich das kann!“: Premiere von „AKD macht Schule“ in Nettelnburg

    Die Premiere der Initiative „AKD macht Schule“ (AKDS) war ein voller Erfolg.
    Zugegeben, wir – Lilli, Peter, Daniel, Siggi und Juliane – waren vorher etwas nervös. Schließlich hatten wir Monate in die Vorbereitungen investiert und jetzt wurde es ernst. Doch im Feedback gaben alle Kinder an „viel“ oder sogar „sehr viel“ Spaß gehabt zu haben und alle wollten gern wieder mitmachen – am liebsten sofort.

    Insgesamt 18 Kinder aus der 2. bis 4. Klasse der Schule Nettelnburg ließen sich in ihren Herbstferien von uns auf eine einsame Insel entführen. Drei Tage lang (12. – 14.10.2021) bauten sie gemeinsam Pyramiden, balancierten, schrieben Gedichte, lösten Rätsel und führten eine tolle Gaukelshow auf. Nicht wenige waren erstaunt, was sie alles konnten!

    Unsere Ziele, nämlich die Stärkung von Selbstwirksamkeit, Gesundheit und Beziehungskompetenz nach der Isolation aufgrund der COVID-19-Pandemie, haben wir also erreicht. Das dürfte auch die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung freuen, die unseren Einsatz durch ihr Förder-Programm AUF!Leben – Zukunft ist Jetzt erst möglich gemacht hat. Danke für deine Idee und die Antragsstellung, Delia!

    Ganz herzlich bedanken möchten wir uns außerdem bei Katja und Sager vom Team des Kinderwelt Hamburg e.V. an der Schule Nettelnburg. Eure Unterstützung und Begeisterung für unser Programm war fantastisch und ermutigt uns, AKDS weiter auszubauen.

  • Fantas(t)iere! 2021: Zirkuswoche für mehr kulturelle Bildung im ländlichen Ost-Vorpommern

    Nur eine Woche nach dem Sommercamp 2021 war AserKop Do – vertreten durch Siggi – an einem Mitmach-Zirkus-Kunst-Projekt im Osten Vorpommerns beteiligt.
    Es ging um Partizipation, eigene Stärken und die Macht der Fantasie.
    Gemeinsam mit Laura und Alina vom Natürlich Lernen am Tollensetal e.V. hatte Siggi seit Oktober 2019 Ideen gesammelt und nach Finanzierungsmöglichkeiten gesucht.

    Gefördert wurde das Projekt schließlich über das Programm „Kultur macht STARK. Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Förderer war der Deutsche Kinderhilfswerk e.V. unter dem Titel „It’s your Party-cipation”.

    Vom 26.- 30. Juli 2021 verwandelten sich die Ferien-Kinder aus dem Hort des Evangelischen Schulzentrums Demmin – Katharina von Bora dann in ihre „Fantas(t)iere“ – reale Tiere, Fabelwesen oder auch eine Mischung aus beiden. Mitten im Grünen lernten sie die Rechte der Tiere und ihre eigenen kennen, probierten sich in verschiedenen Zirkus-Disziplinen aus und entwickelten gemeinsam mit den anderen Kindern eine Zirkus-Show für ihre Familien und Freunde.

    Auf Anregung der Eltern überlegt das Team nun, ob es 2022 eine Neuauflage des Projektes gibt und/oder eine wöchentliche fantast-ier-ische Veranstaltung.

  • Wieder dabei: AKD gaukelt auf dem Folklorum 2021

    Im Spätsommer 2021 kam AserKop Do aus dem Gaukeln gar nicht mehr heraus.
    Innerhalb einer Woche waren wir auf Veranstaltungen in drei Bundesländern zu Gast: Auf einer Demo in Mecklenburg-Vorpommern, einer Friedens-Kundgebung in Brandenburg und schließlich auf dem 28. Folklorum in Sachsen.

    Seit jeher fühlen sich die AserKöppe beim Volk der Turiseder auf der Kulturinsel Einsiedel wie zu Hause. Voller Freude reisten sie nun ein zweites Mal ins Grenzland zwischen Sachsen und Polen, um mit vielen anderen Kreativen auf den turisedischen Festspielen für Stimmung zu sorgen.

    Fünfzehn AserKöppe standen bei den Auftritten auf der Bühne und Lilli zog die Fäden dahinter. Unter der Regie von Louis warben zehn Aspirant*innen um die Sohn-Tochter Mola von Kaiser Peter. Sie gaben alles und zeigten ihre besten Nummern. Und das nicht nur, weil Mola mehr als wählerisch war. Weit gefehlt! Denn weil ihre Kostüme in Gnevezow geblieben waren, bezirzten die AserKöppe Mola und das Publikum allein kraft ihrer Fantasie und rühmenswerten Fähigkeiten auf der Bühne. Naja, und weil die Utensilien für die feurigen Elemente da waren. (Danke, Marvin und Klaus! 😉 )

    Auch im Nachhinein können wir euch auf den Fotos bewundern: Emma, Kaspar, Nicola, Peter, Louis, Christoph, Rike, Flora, Wilma, Cassandra, Charlie, Pascal, Robi, Konrad und Mola!

    (Fotos von Ludi und Lucien)

  • Weltfriedenstag 2021: Bewegender Auftritt gegen Diskriminierung in Prenzlau

    AserKop Do stammt aus der Uckermark und steht neben Sport und Spaß für Gemeinschaft und Integration.
    So verstand es sich von selbst, dass AKD bei der Peace-Parade zum Weltfriedenstag in Prenzlau mit einem Gaukelstück vertreten war.

    Für den 01. September 2021 hatte das Netzwerk ‘Uckermark Nazifrei’ zu einer Kundgebung für Frieden und Abrüstung eingeladen. Etwa 1000 Menschen aus Prenzlau und Umgebung tummelten sich von 16 bis 21 Uhr auf dem Marktberg. Es gab ein buntes Kulturprogramm mit Redebeiträgen, Livemusik und Theatereinlagen.

    Feuer und Sonnenuntergang: Passendes Ambiente für AKD vor der Prenzlauer Marienkirche

    Pünktlich zum Sonnenuntergang übernahm AKD die Bühne – mit einem hoch-dramatischen Stück zu Vertreibung und Integration. Mola, Robi und Jonathan zeigten auf, wie der Integrationsprozess in Deutschland zu einem Leidensweg für Flüchtlinge werden und sogar zur Radikalisierung führen kann.

    Die Story und die eindringliche Darbietung schlugen das Publikum in ihren Bann. Die AKD-typische minimalistische Verkleidung, die kraftvolle Akrobatik und das Spiel mit dem Feuer (Danke für`s Anreichen, Henri!) unterstrichen die Botschaft wirkungsvoll.  

    Besonders bewegt vom Auftritt waren die zahlreichen AKD-verbundenen Uckermärker. Die Aserköppe führten mit ihnen tiefe Gespräche zur schwierigen Situation der Jugendarbeit in der COVID-19-Pandemie. Vereine sterben aus. Es fehlen junge Menschen, die sich in und für die Region engagieren. Aktionen, die Kindern und Jugendlichen das Aktivwerden ermöglichen, finden kaum noch statt.

    Dass Kinder und Jugendliche am meisten unter der Pandemie und der Entvölkerung des ländlichen Raumes leiden, ist auch bei AKD aktuell ein häufig diskutiertes Thema. Nicht nur in der Uckermark und am neuen Vereinssitz in Gnevezow, sondern auch in den Großstädten, in denen viele von uns Aserköppen leben.
    Diese überregionale Perspektive führte zum einen dazu, dass wir trotz des pandemie-bedingt enormen bürokratischen Aufwands das AKD-Sommercamp in 2020 und 2021 ausgerichtet haben. Zum anderen nutzen wir unsere Erfahrung als „dezentral organisierte Gemeinschaft“ 🙂 für die Entwicklung eines Projekts zur Stärkung des Zusammenhalts in Gruppen, das wir Kindern und Jugendlichen überall im Nordosten Deutschland anbieten wollen („AKD macht Schule“).

  • „Herzen auf – Tierfabriken zu“: AKD-Auftritt bei der Demo gegen Massentierhaltung in Alt-Tellin

    Der Aktionskreis Alt-Tellin hatte für den 28.08.2021 zu einer Demonstration gegen Massentierhaltung und konkret gegen den Wiederaufbau von Europas größter Ferkelzuchtanlage in Alt-Tellin (Kreis Vorpommern –Greifswald) aufgerufen
    AserKop Do beschloss Stellung zu beziehen und das Programm der Demo um ein Gaukelstück zum Menschen im Konflikt mit den Kräften der Natur zu bereichern.

    Ausgangspunkt für die Demo war der Großbrand in der Alt-Telliner Anlage am 30.03.2021, bei dem mehr als 50.000 Sauen und Ferkel umkamen. Eine Katastrophe mit Ansage. Die Anlage stand bereits jahrelang als sog. Tierfabrik in der Kritik von Bevölkerung, Vereinen und Verbänden. Seit 2010 hatte es jeden Montag eine Mahnwache gegen die Anlage gegeben.

    Dem Anlass entsprechend kritisch war das Stück, das die Aserköppe entwickelt hatten.

    Zunächst tanzten die vier Elemente in harmonischer Vielfalt zur Musik der Natur (Lilli): die Erde und Pflanzen (Charlie und Nicola, Tanz-Akrobatik), das Wasser (Ada und Daniel, Partner-Akrobatik), die Luft (Hermann und Lasse, Stand-Akrobatik und Devil-Sticks) und das Feuer (Ada, Vertikaltuch-Akrobatik). Doch kaum betrat der Mensch (Lotte) die Bühne, waren sie nur noch Statisten in einer Selfie-dominierten Ego-Show. Erst als sich die Elemente auf Geheiß des Naturgeistes (Theresa) erhoben, kam der Mensch zur Einsicht.

    Die zahlreichen Demonstranten waren begeistert. Und hier könnt ihr sehen, warum 🙂

  • Klar helfen wir beim Graben graben!

    Die Aserköppe sind ein hilfsbereites Völkchen.
    Mitte Juli 2021 galt das besonders für Mola, Robi, Lasse, Klaus und Nicola. Sie unterstützten Hannes aus Damme (Uckermark) dabei, einen 15 Meter langen und 1,5 Meter tiefen Graben für seine Kläranlage zu graben.

    Die ursprüngliche Leitung aus Ton war völlig hinüber und eine Reparatur mit Bagger und Co. nicht machbar. So setzten die Aserköppe ihre Muskelkraft ein und installierten dank des Know-Hows von Robi und Mola auch gleich noch neue Leitungen, Kabel und Anschlüsse.

    Sie taten damit nicht nur ein gutes Werk, sondern erhielten auch eine großzügige Spende für den Verein. Danke dafür, Hannes!

  • AFK und doch im Spiel: Das AKD-Sommercamp 2021

    Im Juli 2021 fand das AKD-Sommercamp zum 17. Mal statt.
    Wieder live.
    Wieder im schönen Gnevezow.
    Wieder mit einem Hygiene-Konzept.
    Und doch ganz anders als 2020.
    Denn die sportlichen Leiter hatten sich ausgedacht, das gesamte Camp im Format eines „Massive-Multiplayer-Outdoor-Role-Play-Camps“ (MMORPC) durchzuziehen.

    Das Camp als 11-tägiges Rollenspiel

    Wochenlang hatten Tom, Louis und Mola es geplant: Ein Team-Spiel, das 11 Tage dauern und so richtig anstrengend sein sollte. Als Thema ein Endzeit-Szenario, bei dem gefährliche Länder durchquert und fiese Bosse besiegt werden mussten.

    Dank gelockerter Corona-Beschränkungen konnten sich mehr Teilnehmer*innen als in 2020 der Herausforderung stellen, nämlich ca. 30. Mit einem negativen Corona-Test war es auch wieder möglich, später zur Gruppe dazu zu kommen.

    Vom 04. bis 14.07. versuchten die tapferen Aserköppe jeden Tag so viele „Aser“, „Kop“ und „Do“ wie möglich zu verdienen. Mit diesen konnten sie Essen, warme Duschen oder andere Extras bezahlen. Ihre Motivation war hoch, denn Ausgangspunkt waren kalte Duschen und kein Essen.

    Am Ende jedes Tages entschied die Gruppe gemeinsam, in was sie investieren und durch welches der insgesamt 20 Länder sie am nächsten Tag ziehen wollte. Ihr Weg führte sie durch Gegenden wie die „Bauchmuskel Ebenen“ oder die „Gaukel Marschen“. Und auch zwei Nächte mussten sie sich um die Ohren schlagen.

    Neben dem täglichen Training verdienten sich die Aserköppe in zahlreichen Side Quests etwas dazu. Zum Beispiel indem sie 50 Meter im Handstand liefen, sich 2 Minuten an einer Klimmzugstange hielten oder versuchten, den Rubik-Cube in einer Minute zu lösen.

    Und ihre Anstrengungen zahlten sich aus. Am Ende zogen die Aserköppe siegreich ins gelobte Land ein!

    Durch ihren unermüdlichen Einsatz haben zwei Teilnehmer des Sommercamps 2021 sogar Sonderehren errungen. Herzlichen Glückwunsch, Maite und Markus! (Fotograf Parker)

    Kreative Leiter und Teilnehmer

    Die zahlreichen Persönlichkeits- und Kostümwechsel der Leiter sorgten neben dem sportlichen Programm für Unterhaltung. Mit dem leichten Prickeln der Fremdscham erinnern wir uns an das Cruising mit „Big T“ durch Gnevezow am Tag der 42 Runden. Oder an den zunächst unbesiegbar scheinenden Boss „Rick“ in seiner Kluft aus Abendkleid, Gasmaske und Schellenschuhen. Und auch das Bild vom Chili-Boss „Tantalus Veit“ beim Schärfewettessen wird uns wohl lange im Gedächtnis bleiben.

    Auch die Teilnehmer des Camps sprudelten vor Ideen. Absolut episch war der heimlich geplante Zirkus-Auftritt mit Freakshow am Saunawagen. Die drei Leiter waren schwer beeindruckt und die Aserköppe leierten ihnen damit 100 Aser und 20 Kop aus den Rippen – genug, um sich ein Küchen-Upgrade auf Level 3 und einen Tag warme Duschen zu leisten. Begleitet wurde der Auftritt durch die Performance eines neuen AserKop Do Songs aus der Feder von Ada von Weiss.

    Diese Darbietung und der Besuch unseres Special Guests`, dem Gaukler Alex von den Traumwelten-MV, bildete die Grundlage für den gelungenen Auftritt der Teilnehmer mit ihrem „Zirkus Spirelli“. Das Publikum war zahlreich erschienen und begeistert von der Mischung aus Live-Musik, Schauspiel, Gaukelei, Akrobatik, und Feuershow. Einige Kids haben sich sogar getraut, unsere „stärkste Frau der Welt“ zu einem Klimmzug-Duell herauszufordern!

    Das Sommercamp in den Medien

    Brandaktuell hatten Ada und Parker die Highlights jedes Tages schon während des Camps auf der AKD-facebook-Seite gepostet.

    Aber auch in der Lokalpresse wurde über uns berichtet. Christine Gerhard hatte schon im Februar AKD-Vorstandsmitglied Lukas zu den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die Arbeit von AKD und das Leben im Gutshaus Gnevezow interviewt. Jetzt kam sie am Turniertag vorbei und erlebte das Camp hautnah. Schon zwei Tage später erschien ihr Artikel zum Sommercamp im Nordkurier.

    Das AKD Sommercamp im Nordkurier (16.07.2021)

    Testlauf für „AKD macht Schule“

    An Tag 6 des Camps testeten wir unser Projekt „AKD macht Schule“. Das ist eine Light-Version des  Sommercamps, mit der wir den aserköppischen Gemeinschafts- und Sportgeist auch für Schulklassen erlebbar machen wollen. Die Resonanz war positiv und so haben wir uns direkt beim Ideen-Wettbewerb „Wünsch dir was für Demmin“ beworben. Hier könnt ihr bis Ende August 2021 für uns abstimmen.

    Zum ersten Mal ausprobiert: „AKD macht Schule“

    Dankeschön!

    Ganz herzlich möchten wir uns bei Manuela Kussmann bedanken! Sie hat uns während des gesamten Camps mit großartigen Abendessen versorgt – zum Teil aus ihrem eigenen Garten. Zusätzlich fanden durch sie so einige Geld- und Lebensmittelspenden aus der Region den Weg zu uns. Danke, Manuela!

    Für ihre finanzielle Unterstützung unseres Sommercamps möchten wir danken:

    Ebenso herzlich bedanken wir uns für die Lebensmittel-Spenden von:

    Und natürlich danken wir all unseren privaten Unterstützerinnen und Unterstützern von Herzen!

    Sie alle haben dazu beigetragen, dass das AKD-Sommercamp 2021 ein Erfolg war!

    Wir freuen uns auf das nächste Jahr!

    Mehr Fotos findest du hier: AKD-Fotogalerie 2021

  • Gnevezow bereitet sich auf das Sommercamp vor

    Nur noch drei Wochen bis zum 17. Sommercamp von AserKop Do.
    In Gnevezow haben die Bewohner und fleißige AserKöppe das Holzlager aufgeräumt – und es sich dabei gut gehen lassen.

  • HiKoDo 2021 – „Das Ding aus der Ostsee“

    Wir haben es geschafft!
    Beim Himmelfahrts-Kop Do (HiKoDo) – dem ersten reinen Online-Event von AserKop Do – bündelten ca. 15 AserKöppe ihre Kräfte, um den AKD-Power-Drachen zu erwecken, zu stärken und mit ihm das „Ding aus der Ostsee“ zu besiegen.
    Auch online sind wir gemeinsam stark!

    Die Idee, HiKoDo als digitales Format auszuprobieren, kam aus dem Projekt „AKD macht Schule“, in dem Lilli, Peter, Daniel und Juliane seit Februar daran arbeiten, Inhalte von AKD auch in Schulen erlebbar zu machen.
    Fürs HiKoDo kam Tom mit der Idee für die Story und seinen genialen Illustrationen dazu.
    Und Daniel stürzte sich unermüdlich in die Programmierarbeit, um eine Website zu erschaffen, auf der der Spielfortschritt live beobachtet werden konnte.

    Die Website zum Checken des Spielfortschritts während des HiKoDos 2021

    Online-Kooperationsspiel

    Im Prinzip war HiKoDo dieses Jahr ein Kooperationsspiel. Es ging darum, durch gemeinsame Anstrengung einen Drachen, den AKDragon, zu trainieren, damit dieser es mit dem ominösen „Ding aus der Ostsee“ aufnehmen konnte.

    Durch die Veranstaltung führten uns mit ihrem großen (geschauspielerten) Wissen ein Beamter der Deutschen Kommission für Monstersachen, Hieronymus (Tom) Schmidt, und sein US-amerikanischer Kollege Ronald (Louis).

    Tägliche online-Treffen

    Von Donnerstag bis Samstag (13. – 15.05.) erspielten die AserKöppe bestimmte Eigenschaften des Drachens.

    Zunächst mussten wir schwitzen, um einen möglichst großen Drachen auszubrüten. Dazu spielten wir uns gemeinsam durch drei Level, von denen jedes aus verschiedenen Kombinationen von Halte- und dynamischen Übungen bestand. Besonders daran war, dass entweder die Gruppe oder die Würfel entschieden haben, welche der Kombinationen wir bestehen mussten.

    Am Freitag war Kreativität gefragt. Beim Skribbln (aka. Montagsmaler) mussten so viele Begriffe wie möglich erraten werden, um die Regenerationskraft unseres Drachen zu steigern und die heilende Yogasequenz zu erspielen.

    Am Samstag wurden dann sowohl die Panzerung des Drachen als auch unser Gruppenzusammenhalt maximiert. Es galt 25 verschiedene Halteübungen zu absolvieren, und zwar immer mit Bezug auf die nach Gruppengröße errechnete Gesamtzeit. So konnten wir den Wegfall einer Person bei der Plank gut kompensieren, indem jeder von uns ein paar Sekunden länger durchhielt. Aber 28 Minuten Beineheben waren kein Spaß für Daniel, der die letzten 9 Minuten allein halten musste.

    Tägliches individuelles Training

    Neben den Online-Treffen stärkten die AserKöppe den Drachen durch ihr individuelles Training. Dabei kamen innerhalb von drei Tagen insgesamt unglaubliche 1553 Klimmzüge, 4 Stunden und 19 Minuten Wu-Chi, 11 Stunden und 4 Minuten Mediation und 875 Burpees zusammen.

    Großer Showdown

    Am Sonntag um 10:00 Uhr kam es dann zum Showdown: Der voll trainierte AKDragon traf auf das „Ding aus der Ostsee“.

    Tom moderierte das Zusammentreffen absolut lebensecht. Wir konnten die Tentakelpeitsche förmlich auf unseren Rücken spüren, als wir ihr mit der Plank Widerstand leisteten. Und auch das Psychogrollen ging uns durch und durch, so dass es gar nicht so einfach war, 2 Minuten in der Baumstellung zu verbleiben.

    Aber wir hielten durch und erledigten das Ding schließlich mit mehreren gewaltigen Flügelschlägen.

    Lust auf mehr?

    Am Ende freuten sich die AserKöppe nicht nur über den Sieg über „Das Ding aus der Ostsee“ sondern auch über ihren Muskelkater. 🙂

    HiKoDo machte Lust auf mehr Sport. Am besten live und an einem Ort.
    Vielleicht sehen wir uns ja beim AKD-Sommercamp, das dieses Jahr vom 03. bis 16. Juli in Gnevezow stattfindet!

    Die heilende Yoga-Sequenz aus dem Spiel – mit Guru Urug 😉

  • AKD on fire

    Aserkop Do steht neben Gemeinschaft, Sport und fantasievoller Gaukelei auch für das ästhetische Spiel mit dem Feuer. Das hat Theresa (Theresa Arnoldt, instagram: fools_and_fairies) mit viel Geduld und Liebe zum Detail in einer Oktober-Nacht 2020 festgehalten. Auf langzeitbelichteten Fotografien können wir Lillis Tanz mit den Feuerfächern bewundern.
    Einfach magisch!

    Mehr Feuer-Fotos, die Theresa gemacht hat, könnt ihr hier sehen:

  • Danke für das AKD Videoschnitt-Wochenende, Tom!

    Am 06.03.2021 fand unter der Anleitung von Tom, dem Meister der AKD-Trailer, ein Workshop zum Schneiden von Videos  statt. Vier Aserköppe lauschten seinen präzisen Erklärungen und machten mit Hilfe von super vorbereitetem Material ihre ersten Schritte auf dem Weg zum professionellen Cutter.  
    Von 10 bis 20 Uhr stand Tom mit engelsgleicher Geduld für jede noch so kleine Nachfrage zur Verfügung. 

    Ein gelungener Workshop, dessen Ergebnisse unser Herz wärmen.

    Die fertig geschnittenen Erstlingswerke der Aserköppe könnt ihr hier sehen:

    Felinias Werk: AKD- Sommercamp 2014, Tag 7 & 8
    Siggis Werk: AKD-Sommercamp 2014, Tag 1
    Louis´ Werk: Molas inoffizielle Bewerbung für FAME4PAIN (2020)
    Videokonferenz der Teilnehmer am Workshop

  • Was macht AserKop Do denn so in 2021?

    Es ist keine einfache Zeit für einen Verein, dessen Herz für Gemeinschaft, Sport und Gaukelei schlägt. Die Bestimmungen aufgrund der Corona-Pandemie  beschränken auch 2021 die Möglichkeiten, wie wir von AserKop Do e.V.  aktiv werden können. Aber wir haben viel vor und finden Wege.
    Für 2021 haben wir sowohl AKD-Aktionen mit Treffen im realen Leben (und Corona-Konzepten) geplant, als auch solche, bei denen wir nur uns online treffen.

    • Start am 18.03.2021 und nun alle zwei Wochen:  „Mal wieder Durchbewegen – Sport von Aserköppen für alle“ online mit wechselnden Trainern. Ansprechpartner: Louis.
    • Seit Anfang 2021: „Fantas(t)iere! Zirkus im Grünen! Eine partizipatorische Zirkuswoche für mehr kulturelle Bildung im ländlichen Raum“. Fördergeld-Antrag für ein Zirkuscamp mit Hortkindern; Kooperation von AKD  mit „Natürlich Lernen am Tollenseetal e.V.“ und dem Hort des evangelischen Schulzentrums Demmin (Katharina von Bora). Ansprechpartner/Koordinator: Siggi. Alle Plätze sind bereits belegt!
    • Seit Februar 2021: Projekt „AKD macht Schule“, in dem es darum geht zu erforschen, ob und welche Inhalte von AKD wir an Schulen anbieten können. Ansprechpartnerin: Juliane.
    • 13.05. – 16.05.2021: HiKoDo (Himmelfahrts-Kop Do) in Gnevezow. Wie ein kleines Sommercamp – Ausprobieren von Programmpunkten aus „AKD macht Schule“ mit möglichst vielen Aserköppen. Ansprechpartnerin: Juliane.
    • Evtl. im Mai 2021: Musikworkshop  in der Uckermark, Ansprechpartnerin: Lotte.

    Wir laden euch herzlich ein, dabei zu sein und auch eigene Ideen mit uns zu verwirklichen!

  • Mal wieder online: 1. AKD-Mitgliederversammlung 2021

    Auch die  1. Mitgliederversammlung von AKD in 2021 fand wegen der Corona-Pandemie im digitalen Raum statt. Natürlich ist  ein Zusammenkommen in diesem Format nicht mit realen Treffen vergleichbar, aber wir sind dennoch produktiv gewesen und haben viele wichtige Themen besprochen.

    Der Vorstand wurde entlastet und neu gewählt. Die Verlegung des Vereinssitzes von Prenzlau nach Gnevezow wurde erneut beschlossen und ist damit auch für die Notare perfekt. Auch das AKDmie-Gremium ist nun in der Satzung verankert. Außerdem haben wir die geplante Satzungsänderungen zum Abstimmungsprozedere bestätigt und uns nach einer angekündigten Deadline von inaktiven Vereinsmitgliedern verabschiedet, um die Beschlussfähigkeit unserer zukünftigen Versammlungen zu gewährleisten.

    Die Frage des Budgets, das angesichts der eingeschränkten Möglichkeiten zu gaukeln immer knapper wird, wurde diskutiert.

    Was unsere Außendarstellung betrifft freuen wir uns, dass nun dank des Einsatzes von Parker und Milan auch die Fotos zu den Sommercamps 2016 – 2018 auf der AKD-Website zu finden sind. Das heißt, wir haben eine lückenlose Dokumentation aller Sommercamps seit 2005. Außerdem findet man Informationen und Aktuelles zu AKD und den Aktionen in Gnevezow neben unserer Website, youtube und facebook (AKD und AKDmie) jetzt auch auf Instagram (AKDmie_Gnevezow).

    Für 2021 sind sowohl AKD-Aktionen mit Treffen im realen Leben (und Corona-Konzepten) geplant, als auch solche, bei denen wir nur uns nur online begegnen.

    Alle (bislang) für 2021 geplanten Aktionen findet ihr hier.

  • Im NORDKURIER: „Im Gutshaus Gnevezow hoffen die Akrobaten noch auf ihr Sommercamp“ (26.02.2021)

    Im Februar 2021 interviewte Christine Gerhard vom Nordkurier AKD-Vorstandsmitglied Lukas zu den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die Arbeit von AKD und das Leben im Gutshaus Gnevezow.
    Lukas berichtete davon, dass sich die Gemeinschaft in Gnevezow aufgrund der aktuellen Kontaktbeschränkungen vor allem mit dem nachhaltigen Ausbau des Gutshauses beschäftigt. Spannend sei dabei auch die Suche nach Hinweisen zur Geschichte des 1845 erbauten Hauses.

    Mit Bezug auf AKD erklärte Lukas, dass der Corona-bedingte Wegfall von Gaukel- und Akrobatik-Auftritten eine Herausforderung für die finanzielle Situation des Vereins darstellt. Hierbei nannte er auch die aktuell im Verein verfolgten Ideen für eine Crowdfunding-Aktion für Solarduschen und eine Sommerküche in Gnevezow sowie die Impulse zur Einwerbung von Fördergeldern. Trotz COVID-19 wird die Teilnahme am AKD-Sommercamp aber auch 2021 wieder kostenlos sein. Und die Gemeinschaft Gnevezow freut sich darauf.

    Die Anmeldung für das AKD-Sommercamp vom 03. -16.07.2021 ist bereits offen. Wenn sich die Bedingungen nicht ändern, wird vermutlich das Hygiene-Konzept, das fürs Sommercamp 2020 galt, wieder zum Einsatz kommen.

    Wenn Sie uns bei der Ausrichtung des Sommercamps 2021 unterstützen möchten, freuen wir uns über Ihre Spende in Form von Sachmitteln oder Euro:

    mail@aserkop-do.de

    AserKop Do e.V.
    Sparkasse Uckermark
    IBAN: DE16 1705 6060 3000 0129 81


    Seit unserem Umzug nach Gnevezow haben wir eine neue Bankverbindung:

    AserKop Do e.V.
    Sparkasse Neubrandenburg-Demmin
    IBAN: DE96 1505 0200 0301 0394 53
    BIC: NOLADE21NBS

  • Superlativ in vielerlei Hinsicht: Der erste Auftritt von AserKop Do bei den Turisedischen Festspielen (FOLKLORUM)

    Abgesehen von den Auftritten zum Osterklosterfest in Chorin war es die größte und logistisch aufwändigste Gaukelaktion, die AserKop Do e.V. je durchgeführt hat. Auf der Kulturinsel Einsiedel, weit weg an der Neiße, dem Grenzfluss zu Polen in Sachsen, fanden Anfang September 2020 die 27. Turisedischen Festspiele, auch bekannt als das FOLKLORUM, statt. Es war eines der wenigen Festivals, die während der Corona-Pandemie überhaupt stattfanden – und das genau wie bei unserem Sommercamp ohne negative Folgen. Hygienekonzepte mit Bezugsgruppen funktionieren also!

    Ungefähr 40 Do-linge und andere Menschen, die AKD nahe stehen, waren angereist. Sage und schreibe 28 davon wirkten am großen Auftritt von AKD am 5. September mit. Darunter waren auch sehr viele, sehr junge Akteure, die beim Sommercamp 2020 fürs Gaukeln entflammt waren

    Die Vorbereitung dieses Großereignisses nahmen Lilli, Siggi, Theresa, Mola, Robi und Lao in die Hand. Sie organisierten zwei intensive Probewochenenden an denen ein zauberhaftes Stück entstanden ist. Ebenfalls meisterhaft wurde der Transport des Equipments und die für die meisten Mitwirkenden über 200 km lange Anreise koordiniert. So gab es beispielsweise eine extra Fahrgemeinschaft aus Gnevezow. Und Siggi hatte auch in der probe- und auftrittsfreien Zeit ein Auge auf die jüngsten Gaukler.

    Insgesamt war es trubelig, anstrengend und machte Lust auf mehr. Sogar die kleineren Unwägbarkeiten vor Ort waren – zumindest im Rückblick – charmant, denn dadurch kam der Gemeinschaftssinn von AKD zum Tragen. Im wahrsten Sinne des Wortes. Welche andere Gaukeltruppe schafft es schon, im Angesicht von zu wenig Zeit und Hubraum, ihren Auftrittsort im Nachbarland pünktlich zu erreichen, indem sie ihr gesamtes Equipment im Entenmarsch über den Grenzfluss trägt?

    Der Auftritt selbst war ein Feuerwerk der Theater-, Akrobatik- und Gaukelkunst. In 45 Minuten präsentierte AKD seine Version davon, wie die Turiseder, zu dem bunten Inselvolk wurden, als das wir sie kennen und lieben. Nicht einmal der Stromausfall mitten im Stück konnte die Do-linge bremsen. Obwohl er das Stück noch nie komplett gesehen hatte, bemerkte Lukas innerhalb eines Augenblicks, dass etwas nicht stimmte, und behob das Problem in einer Minute mit dem Verlängerungskabel von der Bühne nebenan. Fantastisch!

    Entsprechend euphorisch war die Stimmung nach dem Auftritt.
    Jede und jeder einzelne von euch war absolut großartig: Flora, Wilma, Henry, Alina, Cassandra, Hermann, Helene P., Louis, Kim, Daniel, Robi, Lukas, Desi, Christoph, Lilli, Siggi, Mola, Isy, Theresa, Lao, Kathi, Pascal, Helene F., Klaus, Lene, Ole, Xenia und Konrad.
    Außerdem möchten wir ganz herzlich den mitgereisten Müttern Jeannine, Kirsten und Claudia für ihre Unterstützung danken!

    Wir hoffen, dass wir die Freude und Begeisterung, die aus den Bildern vom Auftritt sprechen, auch 2021 mit euch erleben können.

  • Schau mal, was da wächst! Ausbau der „Alten Schule“ in Gnevezow für eine lebendige Gemeinschaft

    Der Startschuss fiel am 1. März 2020. Lukas, Vorstandsmitglied von AserKop Do e.V., bekam den Schlüssel zu seinem neuen Zuhause, der „Alten Schule“ in Gnevezow. Hier will er sich den Traum erfüllen, mit anderen in einer bunten Gemeinschaft zu leben, die Sport und Kultur auch in die dünn besiedelten Gebiete Vorpommerns bringt. Ein Vorhaben, das auch AKD begeistert.

    Noch im März ging es los. Während es draußen noch bitterkalt war und die Corona-Pandemie Fahrt aufnahm, bezogen die ersten Enthusiasten – darunter auch einige Do-linge – das Gebäude und begannen das Projekt „Umbau“. 

    In Übereinstimmung mit dem Prinzip der Nachhaltigkeit, das auch AKD wichtig ist, sollte die „Neue Schule“ ökologisch saniert werden. Zuallererst ging es darum, den Wohnraum für die Pioniere zu gestalten. Es wurde entrümpelt, Altes abgerissen und abgeklopft, Quarkfarbe angerührt, neuer Lehmputz aufgebracht, Dielen abgeschliffen und geölt und Holz in allen Formen verarbeitet. Ganz wichtig waren auch die Anbindung ans Internet und der Einbau von Holzöfen in jedem Zimmer.

    Eine Menge Arbeit also, doch zum Glück gab es viele helfende Hände. Einige von ihnen blieben nur für eine bestimmte Zeit, andere sind noch immer dort. Über den Winter 2020/2021 sind 10 Erwachsene und 3 Kinder daran beteiligt, die „Alte Schule“ in Gnevezow zu beleben und auszubauen. Nach getaner Arbeit können sie sich im selbstgebauten Saunawagen, der Freiluftwanne oder am Pizzabackofen entspannen. Ihre nächsten Ziele sind der Ausbau weiterer Zimmer, die Optimierung der Wärme- und Wasserversorgung, ein Holzunterstand und Frühbeete.

    Während der Umbau in vollem Gange war, hat AKD sein Sommercamp zum ersten Mal in Gnevezow ausgerichtet und es war trotz der Corona-Beschränkungen wunderbar. Der Kampf gegen die Brombeer-Ranken ist allen Teilnehmern noch gut in Erinnerung. Wir hoffen, dass es auch im Sommer 2021 möglich sein wird, das Camp in Gnevezow auszurichten und eventuell erste Projekte im Rahmen der AKDmie zu verwirklichen.

  • Keimzelle für die AKDmie? Entstehung einer Gemeinschaft in Gnevezow (Vorpommern)

    Seit März 2020 sammelt der AKD-Vorständler Lukas Menschen um sich, die in der „Alten Schule“ in Gnevezow den Traum von einer bunten Gemeinschaft auf dem Land leben wollen. Und AserKop Do ist mit dabei!

    Im Sommer 2020, während der Corona-bedingte Lockdown pausierte, lief bereits ein wöchentlicher Akrobatik-Kurs unter Anleitung der Gemeinschaftsmitglieder. Außerdem konnten Tennis- und Fußballspieler aus der Umgebung die Turnhalle nutzen.

    Für 2021 hat die Gemeinschaft viele Ideen, um mehr Leben aufs Land zu bringen. Aktuell steht ein gemeinschaftsinternes Bandprojekt in den Startlöchern. Nach dem Lockdown soll nicht nur das sportliche Angebot wieder aufgenommen werden, sondern es gibt auch Pläne für einen großen Flohmarkt, ein Kulturcafé und einen Theaterkurs.

    AserKop Do richtete im Juli 2020 sein Sommercamp in Gnevezow aus und findet, dass Gnevezow das Potential hat, zur AKDmie zu werden, von der die AKD-Mitglieder seit 2017 träumen. Die AKDmie soll der Ort sein, an dem das Sommercamp auch in Zukunft verlässlich ausgerichtet werden kann. Darüber hinaus möchte AKD dort aber auch über das ganze Jahr verteilt Aktivitäten in Kunst, Sport und Kultur anbieten. Eine klare Schnittmenge mit der Gemeinschaft in Gnevezow, der nicht wenige Do-linge angehören.

    Deshalb hat AKD auch beschlossen umzuziehen. Nach 15 Jahren in der Uckermark soll Gnevezow in Mecklenburg-Vorpommern der neue Vereinssitz von Aserkop Do e.V. werden.

  • Wisst ihr noch? Gaukeln für die AKDmie in Gnevezow

    Am 22.06.2019, also vor 1.5 Jahren, gaukelten 13 Do-linge im schönen Vorpommern auf dem Sommerfest in Pentz nahe bei Demmin  – und zwar mit gutem Grund!
    Lukas, im Vorstand von AKD, wollte sich seinen Traum einer bunten Gemeinschaft in der Region erfüllen und hatte ein Gebot auf die „Alte Schule“ in Gnevezow abgegeben. An diesem Standort konnte sich auch AKD die Verwirklichung seiner AKDmie vorstellen.

    In beiden Träumen ging es darum, Leben, Sport und Kultur aufs Land zu bringen. Um die Chancen zu erhöhen, dass dieses Traum-Doppelpack Realität werden könnte, stellte Lukas mit AKD ein Gaukel-Programm der Extraklasse auf die Beine.

    Zu Beginn des Festes bot AKD eine akrobatische Kinderbetreuung an, während der auch der Verein AKD und die AKDmie vorgestellt wurde. Darauf folgte ein Gaukelauftritt mit vielfältigem Nummernprogramm, der das Publikum begeisterte. In der Pause erholten sich die Do-linge am idyllischen Kummerower See und als die Nacht sich niedersenkte, erfreuten sie die Herzen der Zuschauer mit feuriger Akrobatik.

    Heute möchten wir noch einmal den Menschen und Entscheidern vor Ort danken, die Lukas den Zuschlag für die „Alte Schule“ gegeben und damit ermöglicht haben, dass seit März 2020 eine aktive Gemeinschaft in Gnevezow heranwächst.

  • AKD gaukelt zum Tag der deutschen Einheit in Demmin

    Am 3. Oktober 2020 verzauberten sechs Do-linge mit ihrer „Under the sea“-Akrobatik und Feuershow das Publikum auf dem Peenefest in Demmin.

  • Workshop zum Teambuilding in der Gaukelleitung

    Gaukeln macht Spaß, aber bis man auf der Bühne brilliert, muss an Vieles gedacht und noch mehr abgesprochen werden. Da Do-linge gern Neues lernen, trafen sich Mitte September 2020 interessierte Gaukler, um mit Juliane an der Teamarbeit in der Gaukelleitung zu feilen.

    Im Fokus stand die Erfassung des IST-Zustandes, die Reflexion der eigenen Wünsche und Vorstellungen zu einem tragfähigen Leitungsteam und die Auseinandersetzung mit aktuell besetzten oder auch unbesetzten Teamrollen.

    Es war eine bunte Mischung aus Gaukelei, Information, Kommunikation, Aha-Momenten und jeder Menge Spaß.

  • Louis´ Kommentar zum Sommercamp 2020
  • AKD-Sommercamp 2020

    Trotz der Corona-Pandemie fand vom 19. bis 30. August 2020 das 16. Sommercamp von AserKop Do statt.
    Ungewohnt waren die Bestimmungen des Hygienekonzeptes, das wir eigens erstellt haben, damit wir das Camp ausrichten können. Zum ersten Mal überhaupt gab es dadurch eine festen Bezugsgruppe von ca. 20 Leuten, die über die gesamte Dauer von 12 Tagen gemeinsam Sport trieb, gaukelte und Spaß hatte.

    Als weitere Neuerung gestalteten Siggi und Daniel an der Seite von Louis und Lukas zum ersten Mal das sportliche Programm.

    Damit nicht genug, auch der Austragungsort des Camps war dieses Jahr ein anderer: Das schöne Gnevezow in Mecklenburg-Vorpommern. Dort lebt seit März eine Gruppe von Menschen, die AKD nahesteht und das Gelände einer ehemaligen Schule mit Leben und neuen Ideen füllt. Siehe auch AKDmie

    Insgesamt war 2020 ein besonderes Camp. Wir freuen uns über die positive Resonanz und danken allen, die daran beteilt waren, dass es durchgeführt werden konnte.