Das Einmaleins der Zauberei: „AKD macht Schule“ in Lubmin

An der schönen Ostsee ging das Projekt „AKD macht Schule“ im Juni 2022 in die zweite Runde.
Eine Woche lange lehrten wir die 7. Klassen der Regionalen Schule „Am Teufelstein“ Lubmin die Künste der Zauberei, der Verwandlung und des akrobatischen Fliegens und testeten ihre Teamfähigkeit in zahlreichen Spielen. Mit Erfolg, denn am Ende einer Woche besiegten sie nicht nur die „dunklen Mächte“, sondern bewerteten das Projekt im Schnitt auch mit der Note „gut“.

Bereits Ende September 2021 hatten wir auf einer Netzwerkveranstaltung der Fachstelle Kulturelle Bildung MV den Kontakt zur Schule hergestellt. Daraus entstand die Idee, die Schüler*innen ihr Schulgelände und Lubmin eine Woche mit anderen Augen betrachten zu lassen – nämlich mit denen von Zauberlehrlingen in einer wichtigen Mission. Die Projektidee überzeugte auch die Jury des Marktplatz für Kultur und Schule in MV und wir gewannen einen Förderpreis. Hurra!

Zusätzlich stellte das CJD Nord (Insel Usedom-Zinnowitz) im Rahmen des Projektes „Jugend stärken im Quartier“, gefördert vom ESF und verschiedenen Ministerien des Bundes, weitere finanzielle Mittel zur Verfügung.

Inspiriert vom Sommercamp 2021 wollten wir, dass die ganze Woche wie ein einziges Spiel mit mehreren Teilspielen funktionieren sollte. Die inhaltliche Planung nahm daher mehrere Monate in Anspruch, aber wir Trainer*innen waren stolz auf unser Werk. Und gespannt, wie es ankommen würde.

Um 7:20 Uhr am 20.06.2022 ging es los. Unsere 36 Zauberlehrlinge waren zunächst eher skeptisch. Aber mit jedem Tag waren sie mehr im Spiel. An den verschiedensten Orten in der Schule und der Stadt rappten sie Zaubersprüche, tanzten den Neptuntanz, improvisierten auf der Bühne, formierten sich zu Pyramiden, lösten Rätsel und gewannen dabei Lebenspunkt um Lebenspunkt. Und am Ende der Woche halfen sie dem „dunklen Lord“, das Licht wiederzufinden.

Ganz herzlich bedanken möchten wir uns bei Anke, die maßgeblich dazu beigetragen hat, dass wir das Projekt finanzieren und wie geplant durchführen konnten. Danke, Anke! Außerdem danken wir den Sportlehrer*innen, die ihre Turnhalle während des Projektes mit uns geteilt haben. Und ein letztes großes Danke geht an Georg Klimmek, der die ganze Woche mit uns verbracht hat und dabei auch in die eine oder andere Rolle geschlüpft ist.

Und hier kommen die Fotos: